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Wie wählt man das richtige Snowboard? Das richtige Snowboard beeinflusst Stabilität, Kontrolle und Fahrspaß. Wähle ein Board, das zu deinem Fahrstil, deinem Können und den Bedingungen passt, unter denen du am häufigsten fährst.

  • Snowboardlänge – heutzutage wird sie in erster Linie anhand des Gewichts des Fahrers und der vom Hersteller empfohlenen Gewichtstabelle ausgewählt.
  • VorspannungsartVorspannung sorgt für Kantengriff, Rocker verzeiht Fehler, Hybrid kombiniert beides, und ein flaches Board eignet sich für absolute Anfänger.
  • Härte (Flexibilität) – ein weicheres Board eignet sich für Anfänger und den Skatepark, ein härteres für schnelles Fahren und Freeride.
  • Die Twin -Form eignet sich ideal für den Park, die Directional-Form ist ideal für die Piste oder den Tiefschnee.
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Die Standardbreite eines Snowboards ist für Snowboardschuhe bis Größe EU 44 geeignet. WIDE Snowboards eignen sich für Schuhe ab Größe EU 44. Moderne Snowboards (z. B. Warpig) sind kürzer und ihre Steifigkeit wird durch die Breite erreicht. Daher gibt es keine zwei Varianten, denn auch Fahrer mit kleineren Füßen können ein „breites“ Board nutzen.

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Das direktional ausgerichtete Shape ist für Fahrten in eine Richtung konzipiert und glänzt besonders auf der Piste und im Tiefschnee. Ein Shape für Fahrten in eine Richtung, bei dem die Nose breiter als das Tail des Boards ist. Ideal für Tiefschnee und Pisten. Ein komplett symmetrisches Board mit symmetrischem Flex. Fährst du gerne Switch? Auf den ersten Blick ein symmetrisches Twin mit leichtem Setback. Ein asymmetrisches Shape, das dank eines schärferen Cutouts an der Fersenkante die Carving-Performance verbessert.

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Allmountain-Snowboards sind universell einsetzbar und eignen sich für fast alle Fahrstile. Powder-Snowboards gleiten perfekt im Tiefschnee. Park-Specials sind ideal zum Springen und Jibben auf Rails und Boxen. Carving-Specials sind perfekt für alle, die gerne Carving-Schwünge fahren und hohe Geschwindigkeiten bevorzugen.

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Die Vorspannung eines Snowboards beeinflusst seine Fahrdynamik und sein spielerisches Fahrverhalten. Camber ist die am häufigsten verwendete Vorspannung. Beim klassischen negativen Camber ist das Snowboard vorgespannt, hat einen hohen Pop und bietet guten Halt auf Eis. Reiner Camber wird heutzutage selten verwendet. Die Kombination mit Rocker, genannt Hybrid, ist verbreiteter. Rocker oder Banana ist das genaue Gegenteil von Camber. Einfach ausgedrückt: Tip und Tail sind ab der Boardmitte angehoben. Diese Boards sind sehr spielerisch und leicht zu fahren. Flat bedeutet, dass das Board über die gesamte effektive Kante gerade ist. 3BT ist ein Shape der Marke Bataleon. Dieser Shape versucht, die Vorteile von Camber und Rocker zu vereinen.

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Wie Sie das richtige Snowboard für sich auswählen

Vergessen Sie das „Kinn-lange Board“. Heutzutage werden Snowboards hauptsächlich nach Gewicht und Fahrstil des Fahrers ausgewählt, nicht nach Körpergröße. Jedes Modell hat einen vom Hersteller angegebenen Gewichtsbereich – und das ist die Grundlage für die Auswahl.

Ein Snowboard muss richtig belastet sein, um optimal zu funktionieren. Ist das Board für einen leichten Fahrer zu lang, fühlt es sich steif und unhandlich an. Ist das Board für einen schwereren Fahrer zu kurz und weich, verliert er das Vertrauen und fühlt sich bei hohen Geschwindigkeiten instabil.

Die Höhe spielt heutzutage eher eine ergänzende Rolle. Ein kürzeres Board ist wendiger und lässt sich leichter drehen, ein längeres hingegen ist ruhiger und vermittelt bei höheren Geschwindigkeiten mehr Sicherheit. Das Gewicht ist aber nach wie vor der entscheidende Faktor.

Gesicht

  • Twin – symmetrisch, ideal für Park und Freestyle.
  • Richtungsgebunden – längere Spitze, besser für Freeride.
  • Richtungszwilling – ein universeller Kompromiss.

Biegung

  • Sturz – hält am Rand, Präzision und Energie in die Kurve.
  • Rocker – verzeiht Fehler, besserer Auftrieb im Tiefschnee.
  • Hybrid (Cambrock) – vereint Stabilität und Verspieltheit.
  • Flach – ein flaches Board eignet sich für Anfänger, es hält am Hang.

Härte (Flexibilität)

  • Weicher Flex = einfache Handhabung für Anfänger.
  • Hohe Flexibilität = Präzision und Stabilität für schnelles, aggressives Fahren.

Breite

Wann sollte man sich für die breite Version entscheiden?

  • Schuhgröße EU 43 → meist klassische Weite
  • EU 44–45 → je nach Modell (oft breit gefasst)
  • EU 46 und größer → fast immer breit

Der Bindungswinkel ist ebenfalls wichtig. Größere Winkel (eher ein „V“) verringern den Überstand der Boots und ermöglichen es manchmal, ein größeres Board mit normaler Breite zu fahren.

Übersicht der empfohlenen Parameter je nach Fahrstil

Aktivität Gesicht Krümmung Härte Länge
Freestyle / Park Zwillinge Rocker / Hybrid Weicher (3–5/10) -5 bis -10 cm unterhalb der Körpergröße des Fahrers
Skipiste / All-Mountain Richtungszwilling Sturz / Hybrid Mittel (5–7/10) ca. -5 cm unterhalb der Höhe
Freeride / Pulverschnee Richtungsgebunden Sturz/Rocker-Spitze Mittel bis schwer (6–9/10) -0 bis -5 cm unterhalb der Höhe
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