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Damen-Snowboards - Lib Tech
Mervin, die Firma hinter Lib Tech Snowboards, wurde 1977 von Mike Olson und Pete Saari gegründet. Während die meisten Unternehmen ihre Produktion mittlerweile nach China oder ins Ausland verlagert haben, ist Mervin nach wie vor die älteste und wichtigste Snowboardfabrik in den USA und bildet die direkte Verbindung zwischen Snowboarden und Produktion. Die Gründer wollten, dass jeder Mitarbeiter einen 360er auf dem Snowboard beherrscht. Ihrer Meinung nach kann nur ein echter Snowboarder ein Board mit Liebe und Sorgfalt herstellen. Lib Tech brachte einige grundlegende Innovationen ins Snowboarden, die die gesamte Branche beeinflussten. Die erste ist die „Banana“ – die umgekehrte Krümmung des Snowboards –, die von allen anderen Herstellern übernommen wurde. Die zweite ist Magne-Traction, die dem Snowboard auf Eisplatten absoluten Halt gibt. Und nicht zuletzt die einzigartigen Designs, die teilweise wirklich verrückt aussehen.
Beratung
Damen-Snowboards - Lib Tech
Wie Sie das richtige Snowboard für sich auswählen
Vergessen Sie das „Kinn-lange Board“. Heutzutage werden Snowboards hauptsächlich nach Gewicht und Fahrstil des Fahrers ausgewählt, nicht nach Körpergröße. Jedes Modell hat einen vom Hersteller angegebenen Gewichtsbereich – und das ist die Grundlage für die Auswahl.
Ein Snowboard muss richtig belastet sein, um optimal zu funktionieren. Ist das Board für einen leichten Fahrer zu lang, fühlt es sich steif und unhandlich an. Ist das Board für einen schwereren Fahrer zu kurz und weich, verliert er das Vertrauen und fühlt sich bei hohen Geschwindigkeiten instabil.
Die Höhe spielt heutzutage eher eine ergänzende Rolle. Ein kürzeres Board ist wendiger und lässt sich leichter drehen, ein längeres hingegen ist ruhiger und vermittelt bei höheren Geschwindigkeiten mehr Sicherheit. Das Gewicht ist aber nach wie vor entscheidend.
Gesicht
- Twin – symmetrisch, ideal für Park und Freestyle.
- Richtungsgebunden – längere Spitze, besser für Freeride.
- Richtungszwilling – ein universeller Kompromiss.
Biegung
- Sturz – hält am Rand, Präzision und Energie in die Kurve.
- Rocker – verzeiht Fehler, besserer Auftrieb im Tiefschnee.
- Hybrid (Cambrock) – vereint Stabilität und Verspieltheit.
- Flach – ein flaches Board eignet sich für Anfänger, es hält am Hang.
Härte (Flexibilität)
- Weicher Flex = einfache Handhabung für Anfänger.
- Hohe Flexibilität = Präzision und Stabilität für schnelles, aggressives Fahren.
Breite
Wann sollte man sich für die breite Version entscheiden?
- Schuhgröße EU 43 → meist klassische Weite
- EU 44–45 → je nach Modell (oft breit gefasst)
- EU 46 und größer → fast immer breit
Der Bindungswinkel ist ebenfalls wichtig. Größere Winkel (eher ein „V“) verringern den Überstand der Boots und ermöglichen es manchmal, ein größeres Board mit normaler Breite zu fahren.
Übersicht der empfohlenen Parameter je nach Fahrstil
| Aktivität | Gesicht | Krümmung | Härte | Länge |
|---|---|---|---|---|
| Freestyle / Park | Zwillinge | Rocker / Hybrid | Weicher (3–5/10) | -5 bis -10 cm unterhalb der Körpergröße des Fahrers |
| Skipiste / All-Mountain | Richtungszwilling | Sturz / Hybrid | Mittel (5–7/10) | ca. -5 cm unterhalb der Höhe |
| Freeride / Pulverschnee | Richtungsgebunden | Sturz/Rocker-Spitze | Mittel bis schwer (6–9/10) | -0 bis -5 cm unterhalb der Höhe |


















































































































































































































































































































































































































































